Zum Inhalt Zum Menü
von Familie Hoiden-Hrdliczka

Ohne Kommunikation geht gar nichts

Wien

Fernschreiber in der Generaldirektion

Der Urgroßvater von Nina Hrdliczka, Franz Hoiden (geb. 1917 in Wien), wurde nach Abschluss der Volks- und Hauptschule vor Beginn des Zweiten Weltkrieges zur deutschen Wehrmacht einberufen. Als Soldat einer Panzerdivision wurde er schwer verletzt und bis zum Ende des Krieges immer wieder in Lazaretten und Spitälern behandelt. Nach dem Krieg begann er bei den ÖBB in der Fernmeldestreckenleitung in der Laxenburgerstraße 4 in Wien Favoriten zu arbeiten.

Nach Ablegung der Dienstprüfung für den Fernschreiber war er zuerst in der Telefonvermittlung und später als Fernschreiber in der ÖBB Generaldirektion bis zu seinem Pensionsantritt im Jahr 1974 in der Elisabethstraße tätig.

 

 

Ninas Opa, Walter Hoiden (geb. 1943), begann nach dem erfolgreichen Abschluss der Volksschule, Hauptschule und einer zweijährigen Handelsschule im Herbst 1958 als Fakturist bei einer Elektro-und Radiogroßhandlung zu arbeiten.

Von der Fernmeldestreckenleitung zur zentralen Rechnungsstelle

Nach dem Präsenzdienst trat Walter Hoiden im September 1963 bei den ÖBB ein und war dort zuerst in der Fernmeldestreckenleitung Wien als Fernschreiber und später als Kanzlist tätig. Nach erfolgreicher Ablegung verschiedener Dienst-und Fachprüfungen wurde er im Jahr 1969 in die Zentrale Rechnungsstelle in der Langauergasse 1 im 15. Wiener Gemeindebezirk versetzt.

Die folgenden 20 Jahre hat Walter Hoiden in der Zessions-und Exekutionsgruppe gearbeitet. Er war dort u.a. für die Anfragen von Banken und Gerichten zu Kreditrückzahlungen und Exekutionen zuständig. Zusätzlich war Walter Hoiden in dieser Zeit auch Vertrauensperson seiner KollegInnen.

Im Jahr 1989 wurde er zum Büroleiter im Arbeitsbereich Kassen- und Rechnungswesen in der Zentralen Rechnungsstelle ernannt, wo Walter Hoiden 1997 als Arbeitsbereichsleiter des Kassen- und Rechnungswesen in den dauernden Ruhestand versetzt wurde.

Er hat seine Zeit bei den ÖBB in sehr guter Erinnerung und trifft sich auch heute noch einmal im Monat mit den KollegInnen der damaligen Zentralen Rechnungsstelle, wo dann über die alten Zeiten geplaudert wird.

Vom Kraftwagendienst und Postbus zum BCC Pensionsservice

Ninas Papa, Wilfried Hrdliczka, geb. 1967, trat nach Abschluss der Lehrzeit und nach dem Präsenzdienst 1989 beim Kraftwagendienst als LKW Lenker für den Bahnexpress Stückgutverkehr mit Standort Wien Westbahnhof in die ÖBB ein.

Ab 1992 war er bei den „Vienna Airport Lines“ als Buslenker tätig. Dort bediente er die Linien Wien-Flughafen und Wien-Bratislava. Aufgrund einer Operation an der Wirbelsäule im Jahr 2013 konnte Wilfried Hrdliczka nicht länger als Buslenker arbeiten, ist seit 2015 an das BCC verleast und derzeit im Front Office des Pensionsservices in Wien Erdberg tätig.

 

Senkrechtstart in der Konzernkommunikation

Nina Hrdliczka war nach dem Gymnasium schnell klar, dass sie eine Ausbildung machen wollte, die in der Praxis und Theorie den gleichen Stellenwert hat. Auf Empfehlung einer Freundin, bewarb sie sich bei den ÖBB und begann 2012 ihre Lehre zur Bürokauffrau. Im Juni 2015 absolvierte sie erfolgreich ihre Lehrabschlussprüfung. Jetzt arbeitet sie als Assistentin des Leiters Konzernkommunikation & Public Affairs in der ÖBB-Holding AG. Als Schnittstelle zwischen den Teams und dem Leiter, unterstützt sie ihren Chef im Tagesgeschäft. Das reicht von Terminkoordination und Aufbereiten von Präsentationen bis hin zum Reisemanagement – um nur einige Themen zu nennen.

Zu ihren bewegendsten Erfahrungen zählt sie die Flüchtlingskrise 2015. In dieser Ausnahmesituation für viele MitarbeiterInnen war für sie ein gesellschaftsübergreifender Zusammenhalt spürbar. Es gab weder fixe Arbeitszeiten noch zugeordnete Tätigkeitsfelder, da alle an einem Strang gezogen haben, um die Flüchtlingsströme bestmöglich zu bewältigen.

So schließt sich der Bogen vom Urgroßvater, der bei den ÖBB als Fernschreiber begann und der Urenkelin, die heute für gute Kommunikation bei den ÖBB sorgt.

 

 

 

 

 

 

Wie eine alte Uniform fast eine Ehe verhindert hätte

Wien

von Familie Sluka

Hans Sluka, der Vater von Robert Sluka, Leiter des ÖBB-Personenverkehr AG Call Centers, hat als junger Mann nicht nur seine Berufung als Schaffner gefunden. Auch seine Frau hat er über den Beruf kennengelernt. Und das kam so. Am 25. Juni 1960 wurde im Auftrag der Union-Baugesellschaft von den ÖBB ein Sonderzug von Wien Westbahnhof nach Losenstein…

Eine Eisenbahnerfamilie mit Wurzeln in Italien und Deutschland

Unzmarkt

von Familie Liebhart

Auf dem ersten Bild zu sehen ist Stephan Liebharts Ur-Urgroßvater, Giovanni Sbardelatti. Er kam im Zuge der Errichtung der Rudolfsbahn aus dem Raum Udine nach Österreich und war dort als Vorarbeiter einer Baupartie eingesetzt. Der Name Rudolfsbahn leitet sich von der k.k. privilegierten Kronprinz Rudolf-Bahn Gesellschaft (KRB) ab. Deren 1868 bis 1873 eröffnete Hauptstrecke hatte ursprünglich folgenden Verlauf:…

Kommentare

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.