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von Familie Schimpel-Schieder-Hardt

Diese Familie könnte eine Nebenbahn betreiben

Zellerndorf

Als Heizer auf der Strecke von Zellerndorf nach Laa

Oftmals wird von der „ÖBB Familie“ gesprochen und damit ist in der Regel der Zusammenhalt der KollegInnen gemeint. Manuela Hardt von der ÖBB-Infrastruktur AG (Stab QS/MNP) kann mit Fug und Recht behaupten, dass sie wirklich aus einer von den „ÖBB“ geprägten Familie stammt. Und sie ist stolz darauf. Die Eisenbahn ist bei ihr – so wie bei vielen ihrer Verwandten – ein Teil der Familiengeschichte. Ihren Urgoßvater Leopold Schimpel durfte sie noch kennen lernen. Er war der Begründer ihrer „Eisenbahnerfamilie“.

 

Leopold Schimpel erblickte am 24.10.1889 in Seefeld (NÖ) das Licht der Welt. Die in den Jahren 1873 bis 1881 errichtete Bahnstrecke durch das Pulkautal von Zellerndorf nach Laa brachte eine Belebung des Ortes mit sich. Der kleine Leopold wuchs bereits mit der Eisenbahn auf. Am 1. Jänner 1915 trat er selbst in den Dienst der k.k. Nordwestbahn ein und wurde Heizer.

Ein Befähigungszeugnis zur Bedienung von Dampfkesseln

 

Um den Dampfkessel selbstständig bedienen zu dürfen, musste er eine Prüfung ablegen und bekam dafür ein Befähigungszeugnis.

Mit seiner Frau Genoveva wurden sie Eltern von 5 Buben und 3 Mädchen. Alle seine Söhne wurden später selbst Eisenbahner. Und auch einer der Schwiegersöhne war als Kraftwagenlenker bei den ÖBB beschäftigt. Doch das war erst der Beginn der Eisenbahner-Dynastie. Auch seine Enkelsöhne waren bzw. sind noch heute im Dienste der ÖBB. Und ebenso die meisten Männer der Enkeltöchter.

Diesen Bahnausweis erhielt Edith Schimpel, das letzte noch lebende Kind von Leopold Schimpel (sie feierte heuer ihren 85er), im Jahr 1946.

 

Manuela Hardts Papa, Walter Schieder, feierte dieses Jahr seinen 80er. Er begann beim Oberbau und wurde nach Absolvierung des Präsenzdienstes Zugbegleiter.

 

Auch sein jüngster Bruder Günter (der dieses Jahr im Oktober seinen 60er feiert, siehe Bild unten) startete eine ähnliche Karriere, die im Verschub begonnen hat.

Um später als Zugbegleiter zu arbeiten.

Ein weiteres Familienmitglied bei der Bahn ist Karl Schimpel jun., ein Cousin von Manuela Hardt. Hier auf einem Bild aus dem Jahr 1981.

 

Manuela Hardt war nach drei Generation die erste weibliche Nachfahrin, die 1986 in die Fußstapfen des Urgroßvaters trat.  Und das macht sie heute noch unheimlich stolz. Mittlerweile ist bereits die 5. Generation im Dienst der ÖBB und sie ist sich sicher, dass dies sicher nicht die letzte sein wird. Sie hat bei den ÖBB die unterschiedlichsten Stationen durchlaufen. Begonnen hat sie als Kanzlistin, wechselte dann ins Vorstandssekretariat zu Generaldirektor Übleis (auf dem Foto ist sie am Faschingsdienstag 1988 zu sehen), von 1994 bis 2004 war sie für die Rail Cargo tätig.

Die letzten Jahre arbeitete sie in der ÖBB-Infrastruktur AG, derzeit im Stab QS/MNP.

In ihrer Freizeit interessiert sich Manuela Hardt für Geschichte und Familienforschung und das ist es natürlich nicht verwunderlich, dass sie einen umfassenden Stammbaum aller Nachkommen ihres Urgroßvaters Leopold Schimpel verfasst hat. Jene Personen, die Eisenbahner waren, hat sie mit einem grünen Daumen gekennzeichnet, alle die derzeit noch aktiv sind, mit einem Häkchen. Und es könnte durchaus sein, dass noch ein paar hinzukommen!

Bei diversen Familienfestlichkeiten wie hier genau zum 110. Geburtstag ihres Urgroßvaters –  wo sich zumindest ein Teil der Familie trifft – wird immer gewitzelt, dass die Familie aufgrund der Vielzahl an unterschiedlichen Eisenbahnberufen (von Lokführern, Stellwerkern, Zugführern, Verschiebern bis zur Verwaltung) durchaus eine „Nebenbahn“ betreiben könnte.
Und der Großteil der Familie ihres Mannes arbeitet bei den Wiener Linien und setzt auch auf „Schienen“. Aber mit dem Stammbaum der Familie von Leopold Schimpel können die Hardts nicht mithalten!

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