Zum Inhalt Zum Menü
von Familie Liebhart

Eine Eisenbahnerfamilie mit Wurzeln in Italien und Deutschland

Unzmarkt

Auf dem ersten Bild zu sehen ist Stephan Liebharts Ur-Urgroßvater, Giovanni Sbardelatti. Er kam im Zuge der Errichtung der Rudolfsbahn aus dem Raum Udine nach Österreich und war dort als Vorarbeiter einer Baupartie eingesetzt. Der Name Rudolfsbahn leitet sich von der k.k. privilegierten Kronprinz Rudolf-Bahn Gesellschaft (KRB) ab. Deren 1868 bis 1873 eröffnete Hauptstrecke hatte ursprünglich folgenden Verlauf: St. Valentin–Kastenreith–Kleinreifling–Selzthal–Schoberpass–St. Michael–Neumarkter Sattel–St. Veit an der Glan–Feldkirchen in Kärnten–Villach–Tarvisio Centrale.

Der Liebe wegen wurde er dann in Frauendorf bei Unzmarkt sesshaft und gründete eine (Eisenbahner)familie. Der genaue Zeitpunkt der Übersiedelung ist leider nicht mehr bekannt. Schriftliche Aufzeichnungen gibt es keine und auch Bilder sind nach einem Brand nur sehr spärlich vorhanden.

Sein Sohn,  Stephan Sbardellati (Stephan Liebharts Urgroßvater), kehrte unversehrt aus dem ersten Weltkrieg heim.

Ab 1918 versah er Dienst bei der Gurktalbahn (Nebenbahn der Rudolfsbahn/Südbahn Bhf- Treibach-Bhf. Klein Glödnitz) und stieg dort rasch zum Oberbauleiter auf. Er führte diese Tätigkeit bis zu seiner Pensionierung aus.

 

Stephan Liebharts zweiter Urgroßvater, Johann Attinger, war von 1910 bis 1912 beim Militär. Im Anschluss wurde er Beamter bei der Deutschen Reichsbahn. Seine Tätigkeiten reichten vom Weichendienst über Verschub und Güterabfertigung bis zur Tätigkeit am Fahrkartenschalter. Bis zu seiner Pensionierung war er im Bahnhof Beyenburg/Wuppertal tätig.

Während des Zweiten Weltkriegs bekam er den Auftrag, einen in Brand geratenen Munitionswaggon abzukuppeln und auf ein Nebengleis zu überstellen. Er verweigerte diesen Auftrag und Minuten später explodierte die gesamte Ladung. Diese Befehlsverweigerung hätte ihn beinahe ins Gefängnis gebracht, aber die Befehlserfüllung den sicheren Tod.

Der nächste Verwandte, der sich für eine Karriere bei der Eisenbahn entschieden hatte, war Stephan Liebharts Onkel Johannes Sbardelatti. Seine Karriere begann klassisch mit einer Lehre als Maschinenschlosser in Knittelfeld. Später schlug er die Laufbahn des Triebfahrzeugführers ein.

 

Zuerst war er als Heizer einer Dampflok im Einsatz und in weiterer Folge als Lokführer auf den Dienststellen Knittelfeld und Wien Süd.

Stephan Liebhart absolvierte eine Lehre als Elektriker bei den Kärntner Elektrizitätswerken. Nach dem Präsenzdienst und zwei Jahren auf Montage wechselte er 2002 zu den ÖBB.

Seine Ausbildung zum Triebfahrzeugführer absolvierte er auf den Dienststellen Wien Süd/Ost. Danach folgte die Versetzung auf den Zentralverschiebebahnhof Wien.

Im Herbst 2010 hat er eine Stelle bei der Technischen Überwachung (ÖBB-Infrastruktur Betriebsleitung) in Villach angetreten und ist so wieder in seiner Heimat Kärnten gelandet.

Seine Tochter, 7 Jahre alt, will derzeit noch Kindergärtnerin werden, aber das kann sich ja noch ändern…

Der Ur-Uronkel aus Wilten

Innsbruck

von Familie Sevignani

Vivien Sevignani kennt ihren Ur-Ur Onkel natürlich nur aus Erzählungen: Anton Kirchmair war in Wilten bei Innsbruck Werkmeister. Das Bild zeigt ihn in der 2. Reihe als Dritten von rechts mit seinem Team vor der Werkstatt. Das Foto ihres Ur-Ur Onkels sollte in etwa 130 Jahre alt sein. Laut der Erzählungen in der Familie soll…

Eine medizinische Sensation im Jahr 1942

Selzthal

von Familie Reitterer

Der Ur-Urgroßvater von Gert Reitterer, Michael Almberger sen., war Weichenwärter in der Abzweigung Kastenreith. Seine am 15. Jänner 1906 ausgestellte Legitimationskarte der k.k. österreichischen Staatsbahnen diente als Bestätigung für das Recht auf Freifahrten. Ein tragischer Unfall mit einem glücklichen Ausgang Sein Urgroßvater, Michael Amberger jun., war im Heizhaus Selzthal beschäftigt. Von ihm gibt es leider…

Kommentare

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.