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von Familie Otschonsek

Ein deutscher „Zuagroaster“ mit Wurzeln in der Monarchie

Amstetten

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10+


Kurz bevor die Oma von Markus Otschonsek im 94. Lebensjahr verstorben war, hatte sie ihm noch aus ihrer Schatzkiste einen Ausweis seines Urgroßvaters, Johann Polozcek gezeigt, der im Jahr 1913, also noch unter der Regentschaft von Kaiser Franz Joseph I., als Arbeiter bei den österreichischen k.k. Staatsbahnen beschäftigt war.
Auch der Großvater von Markus war als Bahnhofsvorsteher Eisenbahner, leider gibt es von ihm keine Fotos. Nur seinen Vater hat der Eisenbahner-Bazillus nicht erwischt und er ist im Bergbau gelandet.

Markus Otschonsek selbst kam nach einem Job in der Privatwirtschaft erst mit 42 Jahren als Spätberufener zur Eisenbahn. Heute ist der gebürtige Deutsche, der sich selbst als „Zugroaster Niederösterreicher“ bezeichnet, Fahrdienstleiter in Amstetten. Für seine Kinder wünscht er sich auch eine Zukunft bei den ÖBB, da er sich keinen besseren Arbeitgeber vorstellen kann.

Von Vaterfreuden, erfolgreichen Dienstprüfungen zum Lokführer und einer Mondlandung zwischendurch

Amstetten

von Familie Dapprich

Der Urgroßvater von Jürgen Dapprich väterlicherseits, Johann Oberleitner, begann nach einer Elektriker-Lehre seinen Dienst bei den k.k. österreichischen Staatsbahnen. Gleichzeitig startete auch sein Urgroßvater mütterlicherseits, Josef Rameis, seine Karriere als Heizer bei der Eisenbahn. Leider weiß Jürgen Dapprich nicht, ob sich seine beiden Urgroßväter persönlich gekannt haben. Die Wahrscheinlichkeit ist aber relativ hoch, weil beide…

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