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von Familie Otschonsek

Ein deutscher „Zuagroaster“ mit Wurzeln in der Monarchie

Amstetten

Kurz bevor die Oma von Markus Otschonsek im 94. Lebensjahr verstorben war, hatte sie ihm noch aus ihrer Schatzkiste einen Ausweis seines Urgroßvaters, Johann Polozcek gezeigt, der im Jahr 1913, also noch unter der Regentschaft von Kaiser Franz Joseph I., als Arbeiter bei den österreichischen k.k. Staatsbahnen beschäftigt war.
Auch der Großvater von Markus war als Bahnhofsvorsteher Eisenbahner, leider gibt es von ihm keine Fotos. Nur seinen Vater hat der Eisenbahner-Bazillus nicht erwischt und er ist im Bergbau gelandet.

Markus Otschonsek selbst kam nach einem Job in der Privatwirtschaft erst mit 42 Jahren als Spätberufener zur Eisenbahn. Heute ist der gebürtige Deutsche, der sich selbst als „Zugroaster Niederösterreicher“ bezeichnet, Fahrdienstleiter in Amstetten. Für seine Kinder wünscht er sich auch eine Zukunft bei den ÖBB, da er sich keinen besseren Arbeitgeber vorstellen kann.

Von Schrankenwärtern, Lampisten und Zugführern bei der Franz-Josefs-Bahn

Kainreith

von Familie Reisel

Der Urgroßvater von Thomas Reisel, Augustin Berndl, war von 1912 – 1953 Block- und Schrankenwärter bei der Haltestelle Kainreith-Walkenstein der Franz-Josefs-Bahn im Waldviertel. Die Franz-Josefs-Bahn wurde ursprünglich geplant, um Steinkohle vom Pilsener Becken nach Wien zu transportieren. Am Bau waren 143.000 Arbeiter beschäftigt. Am 1. November 1869 – also vor fast 150 Jahren – war…

Die Werke Wörth als Mittelpunkt einer Eisenbahnerfamilie

Wörth

von Familie Trappl

Leopold Kastberger (geboren 1893), der Urgroßvater von Birgit Trappl, trat nach seinem Militärdienst im Ersten Weltkrieg in den Dienst der ÖBB. Als Arbeiter bei den Werken Wörth bei St. Pölten war er für die Instandhaltung und Reinigung des Rollmaterials mitverantwortlich. Wegen dringender Familienangelegenheiten bekam er im September 1917 Urlaub und durfte von Wien Westbahnhof nach…

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