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von Familie Khüny

Von Oberheizern, Werkmännern, Lokführern und Juristen

Bludenz

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Mag. Markus Khünys Urgroßvater August Khüny (Jahrgang 1863) war von 1889 bis 1905 für die k.k. Staatsbahnen tätig und ging als Oberheizer in Pension. Er war damit fast von Anfang an beim Betrieb der Arlbergbahn dabei.

Das Leben als Heizer war sicher nicht leicht, da im Arlbergtunnel die Rauchbelastung enorm war. Zusätzlich musste beim Bergauffahren natürlich ordentlich Kohle geschaufelt werden. Der beigefügte Zeitungsausschnitt zeigt ein in der Remise Bludenz aufgenommenes Foto.

Die Legitimationskarten erlaubten der Ur-Urgroßmutter Viktoria (geb. 1840, ausgestellt auf „Mutter Viktoria Khüny vom Sohn August Khüny“) und  Filomena (geb. 1886, Frau von August) die Nutzung der k.k. Staatsbahnen.

Bludenz blieb immer die Heimat der Familie Khüny.

 

Der Großvater von Markus, Friedrich Khüny (geb. 1890), war von 1908 bis 1940 bei der Eisenbahn. Auf dem Foto vor dem „Krokodil“ steht er ganz links.


1940 wurde er als Oberwerkmann krankheitsbedingt pensioniert. Aus Erzählungen seiner Familie weiß Markus Khüny, dass die Eisenbahner mit ihren sicheren Jobs in der Wirtschaftskrise der 1920/1930er Jahre von vielen beneidet und sogar angefeindet wurden.

 

Auch der Großonkel von Markus,  Josef Khüny, war als Lokführer bei der Bahn. Auf dem Bild ist er mit einem „x“ gekennzeichnet.


Josef Erich Khüny (geb. 1940), der Vater von Markus, war von 1960 – 1989 für die ÖBB tätig. Er hätte die Möglichkeit gehabt in der Schweiz einer viel besser bezahlten Arbeit nachzugehen, hat sich aber bewusst für die ÖBB entschieden und das nie bereut. Er war Lokführer mit Leib und Seele und hat seine Begeisterung auch seinem Sohn Markus vermittelt. So hat er Markus als Kind am Sonntag mit in den Dienst genommen und ihm von Kindheit an vermittelt, dass er gute Noten braucht, um Lokführer zu werden.

Dass diese Strategie aufgegangen ist, beweist das gemeinsame Foto  in der Remise Bludenz (im Hintergrund: Loks der Baureihe 1020 und 1180)

Markus Khüny (geb. 1969) hat 1990 bei den ÖBB in der elektrischen Zugförderungsanlage in Bludenz zu arbeiten begonnen. Der vordere Teil der Anlage wurde ca. 1991 abgebrochen und erneuert; im hinteren Teil befindet sich der Senktisch, Markus Khünys erster Arbeitsplatz.

 

Später hat er die Ausbildung zum Lokführer gemacht. Dabei ist er u.a. noch auf der Baureihe 1180 (Baujahr 1927) gefahren, die sein Großvater wahrscheinlich noch repariert hat.
Nach Beendigung seines Jus-Studiums arbeitete er als Jurist bei der RCA. Heute ist Mag. Markus Khüny in der Revisionsabteilung der Holding tätig.

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Kommentare

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  1. Erwin Holzbauer sagt:

    Super Markus!!!!

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