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von Familie Pechmann

Der Ölscheich von Linz

Linz

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701+


Von der 1. Generation der Familie Pechmann ist nur bekannt, dass der Ur-Ur-Opa aus einer Fuhrwerksfamilie aus Böhmen stammt und gegen Ende des 19. Jahrhunderts nach Klaus in Oberösterreich ausgewandert ist. Dort war er bei den k. k. Staatsbahnen in Kirchdorf beschäftigt und gründete eine Familie.

Zumindest zwei seiner Kinder waren bei der Bahn beschäftigt, Rudolf und Karl, der Urgroßvater von Martin Pechmann. Von ihm besitzt die Familie noch einen handgeschriebenen Lebenslauf aus dem Jahr 1944. Zu diesem Zeitpunkt war er bereits nach Haslach an der Mühl übersiedelt und war schon Vater von zwölf Kindern. Später kamen noch weitere sechs dazu.
Seiner großen Kinderschar und seiner Beschäftigung bei der Eisenbahn hatte er es zu verdanken, dass er nicht zur Wehrmacht eingezogen wurde.

Das Foto aus dem Jahr 1944 zeigt Karl Pechmann (der Mann mit Kappe in der Mitte hinter dem Kind) bei der Einschulung am Bahnhof Linz Urfahr. Die Kinder mussten nach der Schule immer sofort von zu Hause ausziehen. In jungen Jahren arbeiteten sie zuerst meistens bei Bauern in der Umgebung, später ging es dann als Arbeiter Richtung Linz und Umgebung.
So kamen auch drei der Kinder von Karl Pechmann zur ÖBB. Franz, Fritz und Ernst, der Großvater von Martin Pechmann, begannen ihre Eisenbahnerlaufbahn Mitte der 50er Jahre im Schwellenwerk in Enns.

Die Fotos zeigen ein Gruppenfoto mit Fritz und Ernst.

Franz und Ernst beim Bohren von Holzschwellen.

Hier bewies Ernst seine Geschicklichkeit mit einem Handstand auf einem Stapel von Schwellen.

  

Die Bilder aus den 70er Jahren zeigen Fritz beim internen Verschub

und Ernst an der Werkzeug-Schleifmaschine.

Martins Großvater Ernst wurde einige Jahre später zum Verantwortlichen der Trafoölaufbereitung in der Hauptwerkstätte Linz ernannt und kam so zu seinem Spitznamen der „Ölscheich“.

Ernst, Fritz und Franz – die dritte Generation Pechmanns im Jahr 2004

Bei so viel Eisenbahnern in der Familie war es klar, dass sich auch die nächste Generation für die Bahn begeisterte. Die beiden Söhne von Fritz Pechmann sind genauso bei den ÖBB gelandet wie der Sohn von Ernst. Fritz Pechmann jun. (rechts im Bild)  arbeitet im Stab Personal bei der Produktion und sein Bruder Gerald (links im Bild) als Facharbeiter im TS Werk Linz. Der Sohn von Ernst Pechmann, Martin Pechmanns Papa Ernst jun. (2. von rechts) startete gleich nach der HTL als Techniker in der damaligen Hauptwerkstätte Linz und ist heute für das Prozessmanagement bei TS verantwortlich. Quasi als Quereinsteiger arbeitet Werner Gillmayr (2. von links), der Sohn der Schwester von Ernst (sen.) Pechmann, im Werk Linz als Produktionslogistiker.

Drei Generation der Familie Pechmann auf einem Bild: Martin Pechmann (ganz links neben seinem Opa) war von klein auf von Lokomotiven begeistert! Sicher auch deshalb, weil er immer durch Tage der offenen Tür, Mitfahrten am Führerstand und viele Reisen mit der Bahn, engen Kontakt mit dem Arbeitsumfeld des Vaters (rechts im Bild) hatte.

Für ihn erfüllte sich ein Traum, als er im September 1994 in der ÖBB Lehrwerkstätte Linz eine Maschinenschlosserlehre beginnen konnte. Aktuell arbeitet er als Schweißer bei Unfallausbesserungen von Elektrolokomotiven im TS Werk Linz. Zusätzlich ist er Mitglied der Betriebsfeuerwehr und des Hilfszuges Linz. Seine Freundin ist auch als Facharbeiterin im Werk Linz beschäftigt. Derzeit ist sie in Karenz und kümmert sich um die gemeinsame Tochter Jessica.

Mit diesen Genen muß man sich um die Zukunft der 6. Generation der Pechmanns bei den ÖBB keine Sorgen machen.

 

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