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von Familie Eggenhofer

Drei Uropas bei der Eisenbahn

Tulln an der Donau

Die Geschwister Elisabeth Eggenhofer-Weghaupt und Christian Eggenhofer haben eine lange Ahnenreihe. Inklusive dreier Uropas. Wie das geht?

Uropa Nummer 1 war Ignaz Gloss (1882 – 1920). Er war bei der  k.k. Staatsbahn Bahnoberbauarbeiter und wohnte im Wächterhaus in Tulln in der Au.

Uropa Nummer 2 war Florian Eggenhofer (1887 – 1967). Er war schon beim Ausbau der Tullner Donaubrücke mit dabei. Diese war beim Bau der Franz-Josefs-Bahn als provisorische Holzbrücke in Tulln errichtet worden. 1872 wurde eine zunächst eingleisige eiserne Brücke für den Eisenbahnverkehr beauftragt. Nach einigen Verstärkungen wurde 1902 der Neubau der eisernen Brückenkonstruktion beschlossen. Florian Eggenhofer wohnte auch zeit seines Lebens in Tulln an der Donau.

Er hatte drei Söhne, Florian jun. (1914 – 1957) der beim Sicherungs/Bau-Trupp gearbeitet hat und leider im Dienst tödlich verunglückt ist, Ernst (1924 – 1996) und Rudolf sen. (geboren 1920 – 2013).

Rudolf Eggenhofer sen. war der Opa von Elisabeth und Christian Eggenhofer. Er war einer von nur fünf Brückenmeistern in ganz Österreich und daher immer „on tour“.

Seine Begeisterung für die Bahn hat er auch seinem Sohn Rudolf jun. mitgegeben, dem Vater der beiden Geschwister. Rudolf jun. lernte Dreher in der Lehrwerkstätte in Floridsdorf, später war er Schaffner und wurde sogar als Schaffner des Jahres ausgezeichnet.

Rudolf Eggenhofer jun. als Schaffner auf der Franz Josefs Bahn.

Leider starb er mit 27 Jahren viel zu früh und Elisabeth und Christian wuchsen als Halbwaisen auf.

Die Mutter der beiden ist bis heute Witwe und ihr Adoptiv-Opa ist Adoptiv-Uropa Nummer 3: Karl Zieger (geboren 1885, verstorben 1959). In seiner direkten Nachfolge gab es viele Eisenbahner.

So z.B. der Großonkel der Geschwister Johann Heidinger (geboren 1926, verstorben 2010) der als Heizer bei der Bahn begann, später zum Dampflokführer umgeschult hatte und schließlich einer der ersten E-Lokführer auf der Südbahn wurde. Ebenso der Großcousin Harald Parg, der bei der Q-Logistics tätig ist.

Elisabeth Eggenhofer-Weghaupt hat das Eisenbahn-Gen genauso wie ihr Bruder Christian von ihrem zu früh verstorbenen Vater geerbt. Sie arbeitet derzeit im Business Competence Center in Erdberg bei HR Services in der Abteilung Payroll & Vertragswesen. Dabei schätzt sie besonders, dass der Umgang mit vielen Menschen und KollegInnen zu ihrem Tagesgeschäft zählt. Auch ihr Mann Gerhard Weghaupt arbeitet beim BCC.

 

Christian Eggenhofer im Jahr 1978

Ihr Bruder Christian Eggenhofer (geb. 1968) hat seinen Bubentraum zum Traumberuf gemacht.

Heute  ist er bei der ÖBB-Produktion Triebfahrzeugführer mit Dienststelle Wien FJB.

Von Vaterfreuden, erfolgreichen Dienstprüfungen zum Lokführer und einer Mondlandung zwischendurch

Amstetten

von Familie Dapprich

Der Urgroßvater von Jürgen Dapprich väterlicherseits, Johann Oberleitner, begann nach einer Elektriker-Lehre seinen Dienst bei den k.k. österreichischen Staatsbahnen. Gleichzeitig startete auch sein Urgroßvater mütterlicherseits, Josef Rameis, seine Karriere als Heizer bei der Eisenbahn. Leider weiß Jürgen Dapprich nicht, ob sich seine beiden Urgroßväter persönlich gekannt haben. Die Wahrscheinlichkeit ist aber relativ hoch, weil beide…

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