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von Familie Forstner

rail & fly einmal anders

Wien

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Mathias Barth jun., die 2. Generation, Oberkondukteur der k.k. Staatsbahnen (1913)

Die Bahngeschichte der Familie von Michael Forstner, Geschäftsführer des CAT, beginnt mit dem Ur-Ur-Ur-Großvater Mathias Barth sen., geboren 1835. Von ihm ist nur sein Beruf als Bahnbremser bekannt.

Identitätskarte für die k.k. Staatsbahnen von Mathias Barth jun.

Sein Vater Mathias Barth jun., geb. 1878 war als Ober Kondukteur der k.k. Staatsbahnen tätig, wie die Identitätskarte aus dem Jahr 1913 zeigt.

Franz Forstner, die 3. Generation, Betriebsabteilung BD Wien

Franz Forstner (1916-1950), der Ur-Großvater von Michael Forstner, hat eine beeindruckende Karriere bei der Bahn gemacht. Er begann bei der Bundesbahn und war später als Güterzugschaffner und Personenzugschaffner tätig. Er wurde Zugführer und war ab Juli 1946 bei der Betriebsabteilung in der Direktion Wien tätig.

Walter Forstner vor einer Lok Baureihe 693

Traumberuf Lokführer

Seine Begeisterung für die Eisenbahn hat er seinem 1935 geborenen Sohn Walter schon in die Wiege gelegt. Dessen Traumberuf war Lokführer und zwar nicht erst, seit er auf den Führerstand einer Dampflok durfte und ihm die Lokmannschaft alles erklärt hatte. Vor allem die große Feuerbox hatte es ihm angetan und von da an war ihm klar: So eine Lok will ich auch einmal führen. Bis es soweit war, musste er aber noch viele Spielzeuglokomotiven aus Matador bauen.

Metallverarbeitender Beruf war Voraussetzung

1949 begann er bei den ÖBB eine Lehre als Maschinenschlosser. Ein metallverarbeitender Beruf war damals die Voraussetzung, um Lokführer zu werden. Nach der Lehrzeit war vorgesehen, in einer Werkstätte auf Lokomotiven zu arbeiten, um die Lok mechanisch näher kennenzulernen. 1954 begann Walter Forstner seine Laufbahn als Lokheizer, 1956 machte er die erste staatliche Prüfung „Dampflok“ und Ende 1956 die Dienstprüfung. Diese war Voraussetzung, damit man auch auf der Strecke fahren durfte. Es folgte die staatliche Prüfung für E-Loks und die staatliche Prüfung für Dieselloks. Man wurde aber damals nicht sofort als Lokführer eingesetzt, sondern fuhr weiter als Heizer bzw. auf der Weststrecke als Beimann.

Walter Forstner auf einer Lok Rh 1010 bei Filmaufnahmen 1961

Lokführer blieb sein Traumberuf und so arbeitete er sich vom Verschub, über den Güterzug, Personenzug bis zum Schnellzug empor.

Walter Forstner auf dem Führerstand einer DB Lok 103

Später hatte er noch die Maschinenmeister-Prüfung abgelegt und wurde 1979 Lehrführer, also Ausbildner, bis er 1987 in den verdienten Ruhestand trat.

Walter Forstner 1986

Aber auch heute verfolgt er alle Nachrichten rund um die ÖBB und liebt es mit Enkelsohn Michael und Sohn Helmut über die Bahn zu fachsimpeln.

Helmut Forstner, 5. Generation auf einer 2050 in Ausbildung im Jahr 1978

Schicht-Dienste zu ungewöhnlichen Zeiten

Sein Sohn Helmut, der Papa von Michael, wollte eigentlich nicht zur Bahn. Als Kind verband er den Beruf des Vaters vor allem damit, dass sein Vater durch die Schicht-Turnus-Dienste zu ungewöhnlichen Zeiten daheim oder nicht daheim war, als dies bei den Vätern von anderen Klassenkameraden der Fall war. Vom Beruf selbst hatte er eigentlich kaum etwas mitbekommen und sich als Jugendlicher auch nicht für die Eisenbahn interessiert. Was ihn aber fasziniert hat, war am Heimweg von der Schule auf der Ameisbrücke oben zu stehen, wo die Westbahn unten durchfährt, und den Zügen zuzuschauen.

Anfänge beim Maschinendienst der ÖBB

Nach der HTL-Matura wusste Helmut nicht so recht, was er wollte. Er wusste aber sehr genau, was er nicht wollte: Er hatte am TGM Nachrichtentechnik gelernt und das war definitiv nicht sein Ding. Und so begann er auf Anraten seines Vaters, kurz nach der Matura beim Maschinendienst der ÖBB. Es folgte die Ausbildung zum Maschinentechniker. Teil dieser Ausbildung waren die staatlichen Prüfungen als Lokführer für E-Loks und Dieselloks, aber auch die Prüfungen für einen Fahrdienstleiter. Nach eineinhalb Jahren absolvierte er erfolgreich die maschinentechnische Fachprüfung. Später war er wie sein Vater im Bereich der Lokführerschulung tätig.

Projektteam der Taurus-Loks

Zu diesem Zeitpunkt war die Leidenschaft für die Eisenbahn bereits wie bei seinem Vater voll entflammt. Er leitete die Aus- und Weiterbildungsgruppe auf der Westbahn und in dieser Zeit hatte er auch begonnen Bedienungsanleitungen für Lokomotiven und Triebzüge zu schreiben und bei Projekten mitzuarbeiten. Bei der Inbetriebnahme der Taurus-Loks war er im Projektteam mit dabei, um die Loks zu testen, Bedienungsanleitungen zu schreiben, Ausbildungsunterlagen zu erstellen, aber auch mit dem Hersteller, den Kollegen und dem Projektleiter die Lok bedienerfreundlicher zu gestalten und zuverlässiger zu machen. Die Taurus war die erste große Serie an Lokomotiven, die computergesteuert sind. Dadurch ergaben sich viele Möglichkeiten, durch Software-Änderungen Abläufe zu verbessern und zusätzliche Funktionen einzuführen.

Helmut Forstner

Seit 2008 ist Ing. Helmut Forstner in der Betriebsleitung der ÖBB-Produktion zuständig für Zugbeeinflussungsanlagen, also PZB, LZB und das modernste System, ETCS.

Anders als seinen Vater hat es  Michael Forstner immer schon zur Bahn gezogen. Dafür hatten schon der Opapa und der Papa mit ihrer Begeisterung gesorgt. Er erinnert sich noch gerne, wie er als sechsjähriger Bub auf dem 4020er Fahrsimulator am Führerstand sitzen und selbst steuern durfte.

Nach der Matura am TGM mit Schwerpunkt Wirtschaftsingenieurwesen studierte er an der WU Transportwirtschaft und Logistik, und schrieb für die ÖBB Holding seine Diplomarbeit über die wirtschaftlichen Auswirkungen des Zugsicherungssystems ETCS.

Michael Forstner

Neben der Eisenbahn hatte sich Michael auch immer schon für die Luftfahrt interessiert. Nach einem Praktikum bei Austrian Airlines in New York begann er beim Flughafen Wien in der Controlling/Strategieabteilung. Später wechselte er – wie sich das für einen Forstner gehört – zu den ÖBB. Zuerst ins Controlling der ÖBB-Immobilienmanagement GmbH und von dort in die strategische Unternehmensentwicklung der ÖBB Personenverkehr AG. Eines der von ihm betreuten Projekte war die strategische Ausrichtung der Flughafen-Anbindung. Dieses Thema war für ihn wie maßgeschneidert, da er einerseits den Luftfahrtbereich und den Flughafen Wien sehr gut kannte und auf der anderen Seite auch schon umfangreiches Eisenbahn-Know-how hatte.

Michael Forstner

Und als das Projekt vor über dreieinhalb Jahren zu Ende war, bekam er die Chance, sich als Geschäftsführer beim CAT zu beweisen.

 

Ein Interview mit drei Generationen der Familie Forstner finden Sie in der Mitarbeiterzeitung „Unsere ÖBB“.

 

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