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von Familie Reisel

Von Schrankenwärtern, Lampisten und Zugführern bei der Franz-Josefs-Bahn

Kainreith

Urgroßvater Augustin Berndl

Der Urgroßvater von Thomas Reisel, Augustin Berndl, war von 1912 – 1953 Block- und Schrankenwärter bei der Haltestelle Kainreith-Walkenstein der Franz-Josefs-Bahn im Waldviertel. Die Franz-Josefs-Bahn wurde ursprünglich geplant, um Steinkohle vom Pilsener Becken nach Wien zu transportieren. Am Bau waren 143.000 Arbeiter beschäftigt. Am 1. November 1869 – also vor fast 150 Jahren – war die Teilstrecke Budweis–Eggenburg fertiggestellt und am 23. Juni 1870 konnte die Strecke von dort nach Wien in Betrieb genommen werden. Am 1. Mai 1884 die Fahrzeuge und Strecken von den k.k. österreichischen Staatsbahnen übernommen.

Das Haltestellengebäude in Kainreith Walkenstein um das Jahr 1937

Augustin Berndl wohnte mit seiner Frau und seinen Kindern ebenfalls im Haltestellengebäude. Zur Familie zählten auch noch viele Ziegen und ein Hund.

Hier ist Augustin Berndl als Zweiter von links auf einer Draisine zu sehen.

 

Franz Berndl mit dem Haltestellenhund von Kainreith

Sein Sohn Franz Berndl, der Großonkel von Thomas, wurde Fahrdienstleiter am Bahnhof Molln in Oberösterreich.

 

Blick auf den Bahnhof Sigmundsherberg im Jahr 1935 © ÖNB/AKON

Der zweite Großonkel von Thomas Reisel, Anton Reisel, war Lampist am Bahnhof Sigmundsherberg. Die Aufgaben des Lampisten bestanden vorwiegend in der Wartung der Petroleumlampen in den Signalen, also das Befüllen der Tanks, Anzünden, Flammenregulierung, Säuberung usw.

Rudolf Reisel, der Papa von Thomas, mit seiner ersten Modelleisenbahn

 

Rudolf Reisel mit Kollegen

Rudolf Reisel als Zugführer in den 90er Jahren

Sein Vater Rudolf Reisel war von 1976 bis 2013 als Zugführer und Streckenbetreuer bei den ÖBB am Bahnhof Sigmundsherberg.

Der Bruder von Thomas, Markus Reisel, lernte bei der ÖBB den Lehrberuf Berufskraftfahrer und fuhr dann beim KWD und beim ÖBB-Postbus.

Lokführer Thomas Reisel

Thomas Reisel lernte ab 1.9.2000 bei den ÖBB den Beruf des Elektroinstallationstechnikers. Anschließend machte er im Jahr 2004 die Lokführer Ausbildung und fährt seither auf dem Stützpunkt Wien Franz-Josefs-Bahnhof.

Zugführerin Barbara Reisel

Im Jahr 2008 lernte er im Dienst seine Frau Barbara kennen, die als Zugführerin arbeitet. Seit der Geburt der zwei Töchter, arbeitet Barbara als Planerin bei der ÖBB- Produktion.

Geschichte von zwei Brüdern, die nicht Josef heißen und trotzdem Eisenbahner wurden

Wien

von Familie Pirkl

    Böhmisch Trübau oder Česká Třebová wurde 1845 an die Eisenbahn angeschlossen und entwickelte sich danach zu einem wichtigen Eisenbahnknotenpunkt. Im gleichen Jahr und am gleichen Ort wurde Ferdinand Blodik – der Ur-Urgroßvater von Erich und Klaus Pirkl – geboren und begründete eine 145-jährige bis heute anhaltende Eisenbahnertradition in der Familie Pirkl. Die Familie…

Von Gleismeistern und Frachtmeistern

Parndorf

von Familie Lippert

Die Eisenbahner-Tradition der Familie Lippert beginnt mit dem Urgroßvater von Isabella: Matthäus Lippert (Jahrgang 1908) begann nach seiner Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft bei der Bahnmeisterei Parndorf als Gleisbauarbeiter zu arbeiten. Sein Sohn Otto Lippert (geboren 1934), der Opa von Isabella, begann nach Abschluss seiner Elektrikerlehre im Jahr 1954 ebenfalls bei der Bahnmeisterei Parndorf seinen Dienst…

Eisenbahnbrüder

von Familie Ott

Die Eisenbahngeschichte der Familie von Peter Ott startet mit den drei Brüdern Matyas, Franz und Johann Nepomucky. Von Matyas ist nur bekannt, dass er Lokführer bei der k.k. privilegierten Kaiser Franz Josephs-Bahn (KFJB), einer Privateisenbahngesellschaft war. Sein Bruder Franz, geb. 1868, war Bahnmeister bei der k.k. privilegierte Österreichischen Nordwestbahn (ÖNWB), deren Strecken in den Kronländern…

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